Ende des 19. Jahrhunderts wird aus dem kleinen Dorf Binz ganz allmählich ein Kurbad.
Der Ort muß im Laufe der Zeit immer wieder Rückschläge hinnehmen. So wurde allein die Seebrücke inzwischen 3 mal wiedererrichtet.
Heutzutage besticht Binz durch seine Bäderarchitektur und noch immer durch seine traumhafte Lage. Der Sandstrand zieht sich kilometerweit an Prora vorbei in Richtung Sassnitz.
Im Südosten von Binz liegt die Granitz, ein wunderschönes Waldgebiet mit einem ansehnlichen Schlößchen in seiner Mitte. Neben einem Jagdmuseum ist das Schloß vor allem für seine Wendeltreppe bekannt. Bei dieser braucht man nicht nur Kondition, sondern muß auch noch schwindelfrei sein!
Göhren, der östlichste Ort auf Rügen, bietet viel Abwechslung. Hier findet man alte Bauernhöfe genauso wie Bäderarchtektur. Man kann ein Kap erwandern, den größten Findling Deutschlands bestaunen, auf der Seebrücke flanieren oder den Rasenden Roland am Bahnhof bewundern.
Gegründet von Fürst Wilhelm Malte I. wurde die Stadt im klassizistischen Stil erbaut, was sich in den Gebäuden und dem Schloßpark wiederspiegelt. Die heutige Stadtanlage gehört zu den bedeutendsten Vertretern dieser Architekturepoche
Am Ende der Wilhelmstrasse mit ihren prachtvollen Villen steht man plötzlich am Steilufer und blickt aus 30m Höhe direkt auf die Seebrücke und das Meer. 1925 wurde sie zum ersten mal erbaut. Brände, Packeis und Verfall setzten der Brücke immer wieder zu. Die heutige Variante wurde 1998 nach den Vorbildern ihrer Vorgänger wieder aufgebaut.
Sassnitz ist vor allem wegen der Fährverbindung nach Schweden bekannt. Ein Spaziergang durch den Ort und ein Fischbrötchen im Hafen sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.