Albertas Prärie

Calgary
Calgary

Alberta ist die reichste Provinz Kanadas. Was einst Büffelland war, lebt heute von Landwirtschaft und der Ölindustrie. Während im Westen Albertas die Nationalparks Banff und Jasper schon immer Touristen anzogen, wurde die Prärie erst nach den Olympischen Spielen von Calgary richtig für den Tourismus entdeckt. Doch an den scheinbar endlos geradeaus gehenden Highways finden sich beeindruckende Orte.

So kam es, daß wir erstmal ein Stück nach Osten fuhren und uns außer Calgary auch noch die Badlands ansahen.

Einst Büffelland, jetzt Farmland
Einst Büffelland, jetzt Farmland

Calgary

Calgary ist eine wunderbare Stadt um einen Kanadaurlaub zu beginnen. Großstadt genug um sich mit allem einzudecken was nicht ins Fluggepäck passt, aber auch entspannt und abwechslungsreich genug, um einen wunderbaren ersten Einduck von Kanada zu bekommen.

 

Wir beschlossen, die ersten Nächte in einem B&B (Privatzimmer mit Frühstück) zu verbringen, und haben es keine Sekunde bereut. In Kanada in einem B&B zu übernachten ist wie nach Hause kommen in der Fremde!

Heritage Park

Dieses Freilichtmuseum am Stadtrand von Calgary vermittelt eindrucksvoll kanadische Geschichte. Bei den Indianern, den Forts und Trappern angefangen über die ersten Siedler bis hin zur Eisenbahn und den ersten Städten. Alle Angestellten tragen traditionelle Kleidung und sind mit historischen Kutschen, Autos und Dampfloks unterwegs.

 

Auf dem Gelände befindet sich ebenfalls das Gasolinemuseum mit einer beeindruckenden Vielzahl an historischen Benzinzapfsäulen und alten Autos. Da kann ein ganzer Tag schon fast zu kurz sein!

Drummhellers Dinos

Am Rand von Drummheller befindet sich das Royal Tyrrell Museum, das sich ausschließlich mit Paläontologie befaßt und weltweit das größte seiner Art ist. Was langweilig klingen mag ist spätestens beim Anblick der 50 vollständigen Skelette beeindruckend.

Badlands und Buffalo Jump

Immer wieder findet man in der Prärie von Flüssen tief eingeschnittene Täler oder steht plötzlich vor einer Abbruchkante. Diese charakteristischen Landschaftsformen wurden von den Indianern genutzt, um Büffel über die Klippen zu treiben und so zu töten. Dieses Jagdverfahren war aufwendig und wurde durch die Sippen oft wochenlang vorbereitet. Heute sind mehr als 20 dieser Buffalo jumps bekannt. Der bekannteste ist "Head Smashed In Buffalo Jump" mit einem sehenswerten Besucherzentrum.