Der Casela-Park ist ein Freizeit- und Tierpark mit einer großen Vielfalt an Loris, Fasanen und anderen Vögeln. Zudem gibt es ein Wildtiergehege durch das man mit dem Safaribus gefahren wird. Im Raubtiergehege kann man Löwen, Tiger und andere Raubtiere bewundern und wenn man ganz mutig ist auch streicheln.
Egal ob mit oder ohne Kinder, in diesem Park kann man locker einen ganzen Tag verbringen ohne sich zu langweilen.
Für das leibliche Wohl sorgen Imbissbuden und Restaurants und für den Spaß Rutschen, Quadfahrten und andere Dinge.
Cap Malheureu liegt ganz im Norden der Insel und war einst der Schauplatz einer großen Tragödie. Sieh spielt auch im Nationalepos der Insel eine Rolle.
Hier sank das Schiff St Geran, an Bord war die schöne Virgenie. Paul der unsterblich in Sie verliebt war und von Land dem unglück zu sah, kam bei dem Versuch Sie zu retten um (so die kurze Kurzfassung)
Bevor die Menschen kamen war diese Insel ein Paradies. Es gab ausreichend Süßwasser, die Insel war von einem grünen Dschungel bedeckt, das Meer mit seinen Riffen war fischreich und auf der gesammten Insel gab es kein größeres Raubtier. Hier war es so paradisisch das ein Vogel wie der Dodo das fliegen verlernte, er mußte ja nie fliehen.
Mit den Menschen kam auch das Ende der schönen Zeiten. Die Holländer waren die ersten. Sie wollten vorallem die Tropenhölzer der Insel. Teakholz war damals schon eine begehrte Handelsware. Nachdem die Insel fast vollständig gerodet war kamen die Franzosen, Sie brachten Sklaven mit auf die Insel und begannen riesige Zuckerrohrfelder zu kultiveren. Auch Tee und Kaffee standen auf dem Program. Der Dodo und die Riesenschildkröte waren da schon ausgestorben.
In den letzten Jahren wurden Nationalparks angelegt, die Riesenschildkröten von anderen Inseln wieder hierher gebracht und die Korallenriffe unter Schutz gestellt. Man ist bemüht wenigstens die letzten Reste des Paradieses zu schützen.
Die Geschichte von Mauritus ist nicht sehr alt, aber sehr bewegt. Zuerst kamen die Kolonialherren, sie brachten Ihren christlichen Glauben mit und zwangen auch Ihre Sklaven diesen anznehmen. Nach dem Verbot der Sklaverei durch die Engländer holte man günstige Arbeiter aus Indien, diese brachten den Hinduismus und den Islam mit. Die Chinesen welche vorallem als Händler kamen brachten den Buddismus mit.
Auf dieser Insel hat man also das Gefühl, dass wohl jeder Gott mindestens 1x vertreten ist.
Die Mehrheit gehört dem Hinduismus an und hat indische Wurzeln, ihre Statuen und Tempel sind farbenfroh und Ihre Gläubigen offen gegenüber Fremden.
Es mag in der heutigen Zeit an ein Wunder grenzen, aber auf dieser Insel schafft man es den Frieden zwischen den Religionen aufrecht zuerhalten. Das geht nicht von allein und manch skurile Geschichte gehört dazu, aber es funktioniert.
Weiße lange Strände, Palmen, ein vorgelagertes Riff, das Hotel direkt am Strand und keinerlei Stress.... kurzum Urlaub in Reinform.
Auch wenn man nach Mauritius ein paar Stunden unterwegs, lohnt sich ein Besuch. Die Insel im indischen Ozean hat viel zu bieten. Aber zu allererst liegt man dann doch am Strand und entspannt. Die Außenriffe bremssen die Wucht des Meeres und am Strand kommen nur noch kleine Wellen angerollt. Im Wasser kann man Fische beobachten und Korallen begutachten, auch wenn die Riffe schon bessere Zeiten gesehen haben. Am Abend gibt es dann noch den Sonnenuntergang und dann ist der Urlaubstag schon geschafft.