Naturparadies Kuba - Sozialismus und Umweltschutz

Die Natur in Kuba hatte schon ein wenig Glück in den letzten Jahrzehnten. Nachdem durch den Zuckerrohranbau große Teile der Wälder gerodet wurden, durch den Handel und Export große Häfen gebaut wurden, Sümpfe trocken gelegt und Pestizide im großen Maß eingesetzt wurden kam 1959 eine Revolution. Mit ihr kam zum einem eine Blockade, welche das Wirtschaftswachstum erheblich einschränkte. Zum Anderen kam ein Umwetlschützer als Staatsoberhaut.

Fidel Castro war immer schon faziniert von Kubas Naturschönheiten, sowohl über, als auch unter Wasser. Er ließ in den Gebiergen und Sümpfen Naturschutzreservate einrichten, er stellte Küsten und Riffe unter Schutz und er verankerte den Umweltschutz fest im Bilddungswesen.

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Santiogo de Cuba - das Herz der Revolution

Santiago de Cuba

Rebelde Ayer - Hospitalaria Hoy - Heroica Siempre

„Gestern rebellisch - heute gastfreundlich - immer heldenhaft“

Mit diesem Motto begrüßt Santiago seine Gäste. Die Stadt spielte bei Kubas Kampf um die Unabhängigkeit immer eine wichtige Rolle. Hier begann der Unabhänigkeitskrieg 1868. Vor Ihren Toren fand die entscheidende Seeschlacht gegen die Spanier statt (1898). Hier versucht Fidel Castro mit anderen Rebellen zusammen die Moncada-Kaserne zu stürmen, was 1953 misslang. 1956 kam Fidel dann wieder, mit Che und Cienfuegos und noch anderen. Sie versteckten sich in den Bergen der Sierra Maestra und starteten von hier Ihren Siegeszug. Hier sind sie auch alle begraben auf Santiagos "Cementerio Santa Ifigenia".

 

Aber auch Rebellen brauchen Abwechslung und so ist man hier auch in der Geburtsstadt des Barcadi-Rum und des Son.

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Sancti Spiritus und Camagüey - Zentralkuba

Sancti Spiritus

Die Provinzhauptstadt am Ufer des Rio Yayabo zählt zu den ersten sieben Siedlungen auf kubanischem Boden und wurde 1514 von Diego Velázquez gegründet. Besonders schön ist die mittelalterlich wirkende Ziegelsteinbrücke, welche im Jahre 1815 erbaut wurde. Auch ein Gang durch die koloniale Altstadt mit ihren Kopfsteinpflasterstraßen lohnt sich. Von der Fußgängerzone aus gelangt man auch in die Markthalle.

Es ist ein ruhiger Ort und eine schöne Abwechslung nach einer langen Busfahrt.

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Trinidad - der vergessene Schatz

Es war die 3. Stadt welche auf Kuba gegründet wurde. Die Pläne der Spanier waren einfach. Man wollte in den Flüssen der Umgebung Gold finden, aber da war kein Gold. So begann man mit dem Zuckerrohranbau, aber das ist ein harter Gelderwerb. Schließlich spezialisierte man sich auf Freibeuterei und Schmuggel, das klappte bis ins 18. Jahrhundert. Danach fiel Trinidad in einen Dornröschenschlaf. Aus diesem erwachte es erst 1988 als es zum Weltkulturerbe erklärt wurde, samt der Zuckerrohrplantage 20km außerhalb der Stadt.

 

Heutzutage lebt Trinidad vor allem vom Tourismus. In keiner anderen Stadt Kubas ist es so deutlich wie hier. Die Altstadt ist wunderschön saniert, es gibt eine Vielzahl an Galerien, welche eine unglaubliche Vielfalt an Kunst präsentieren. Es gibt schöne Restaurants, gemütliche Bars und sehr viel Auswahl wo man abends Tanzen gehen kann. Aber auch wenn die Menschen vom Tourismus leben, sie bleiben Kubaner. So sitzen die alten Männer am Straßenrand und schauen dem Treiben zu, die Jugend versucht ein möglichst starkes Wlan-Signal zu erhaschen um mit der Welt online zu sein und die Nachbarn spielen auf der Straße Domino.

 

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Soroa & Cienfuegos oder Orchideen & Karibik

Soroa - ein Ausflug in die Welt der Orchideen

 

Der kanarische Einwanderer Tomás Felipe Camacho gründete den Orchideengarten mit über 700 Arten aus aller Welt. Darunter seltene Arten wie Paradiesvogelorchidee oder Flor de San Pedro.

Ganz oben im Garten steht das Sommerhaus, wo man im Café auf der Terrasse entspannen kann.

Mit ein wenig Glück und Geduld kann man Kolibris beobachten. Mit noch mehr Glück bekommt man sie sogar auf Foto gebannt.

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Vinales - die Heimat der Zigarren

Sie haben Klangvolle Namen wie Cohiba, Monte Christo oder Romeo & Julia... Begehrt sind sie auf der ganzen Welt. Es gibt viele Theorien warum Sie so einzigartig und gut sind. Da ist zum einem der Boden und das Klima im Tal. Zum anderen der Anbau, ohne Chemie, stattdessen mit viel Leidenschaft und harter Arbeit. Aber auch die Zeit spielt eine Rolle. In Kuba hat man Zeit und man kann warten, geduldig, solang bis der Tabak "reif" ist um von den Drehern in einer halben Wissenschaft einzeln und penibel gedreht zu werden, jede Zigarre gleich dick, gleich lang und in ähnlichen Farbtönen. Hier im Tal sieht man die Hütten in denen der Tabak trocknet. Man sieht die Felder auf denen er wächst. Man sieht die Bauern mit ihren Ochsenkarren, ihren selbst gebastelten Pflügen. Man entdeckt die Langen Stangen auf denen der Tabak zum Trocknen hängt. Man bekommt einen Eindruck welch Aufwand nötig ist um 1 Zigarre zu haben. Und dann ... Kubas größter Schatz geht am Ende in Rauch auf.

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Cabaret Parisien - Kubas große Show

Die bekannteste Show von Kuba kann man im Tropical bewundern. Auf einer riesigen Freilichtbühne können 1700 Gäste ein absolut fantastisches Showprogramm bestaunen.

Im Hotel National ist das Cabaret Parisien zu Hause. Im Vergleich ist die Bühne klein und in den gut gekühlten Saal passen nur ca. 200 Besucher. Dafür ist man der Bühne sehr nah und erlebt eine sehr abwechslungsreiche und vielfältige Show. Die Akteure sind Weltklasse und die Show ist, obwohl sie 2 Stunden dauert, sehr kurzweilig und beeindruckend. Das der Eintritt nur die Hälfte kostet und man noch Karten bekommt, wenn man nicht Monate vorher reserviert hat, ist auch nicht zu verachten.

 

Nun denn ...  It's Showtime!

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Havanna Teil 2 - Das Leben der Anderen

Abseits des Glanzes in den nicht renovierten Straßen leben die Habaneros. Sie haben gelernt sich zu arrangieren. Sie sind es, die Havanna mit Leben füllen. Sie sind Maler, Musiker, Schausteller oder einfach nur Überlebenskünstler.

So manches Haus scheint unbewohnbar und doch sieht man Abends Licht und die Menschen vor dem Fernseher.

 

In den Straßen sieht man oft Schausteller oder Wahrsager in den alten traditionellen Kleidern. Der normale Kubaner achtet auf sein äußeres und immer sehr modern gekleidet.

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Havanna - ......

Wenn man bei Wikipedia die Fakten nachschlägt kommt man zu folgenden Ergebnis:

Havanna, vollständige Bezeichnung Villa San Cristóbal de La Habana, ist die Hauptstadt der Republik Kuba und zugleich eigenständige Provinz. Mit rund 2,10 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 728,26 km² ist sie sowohl nach Einwohnerzahl als auch nach Fläche die größte Metropole der Karibik. Havanna wurde im Jahr 1519 aufgrund der strategisch günstigen Lage von den Spaniern gegründet. Die Stadt diente als Angelpunkt, von dem aus die weitere Eroberung des Kontinents bis nach Nordamerika durch die Spanier erfolgte. Philipp II. von Spanien erteilte Havanna im Jahr 1592 das Stadtrecht, doch war Havanna bereits seit dem Jahr 1552 die Hauptstadt Kubas.Seit dem Jahr 1982 ist die Altstadt, La Habana Vieja, UNESCO-Weltkulturerbe.

 

Aber Havanna ist mehr als das. Die Stadt erinnert einen auf Schritt und Tritt daran wie schön, prunkvoll und extravagant Sie einst wahr. Man sieht deutlich die Spuren der Zeit. Es gibt viele Lücken in der Bebauung und viele Häuser die nur noch Ruinen gleichen, obwohl in ihnen gleichwohl noch Menschen leben. Viel von seinem Glanz hat die Stadt verloren, nicht aber ihren Stolz, ihren unbändigen Lebenswillen, ihr Musik und ihre Leidenschaft. Die Habaneros, sie lieben ihre Stadt und würden gegen nichts eintauschen. Von der ersten Minute an merkt man das diese Stadt ein Eigenleben führt. Wenn man am Abend zum Sonnenuntergang am Malecon (der Uferstraße) entlang geht, sich treiben lässt und sieht wie die Habaneros diese Straße zum Leben erwecken, dann weiß man auch warum sie so besonders ist... sie ist das Zentrum Kubas mit all seinen Facetten. 

 

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Das wichtigste zuerst - die Autos

Vor Kubas Unabhängigkeit war die Insel inoffiziell das Bordell und Spielcasino der USA. So waren Ende der Fünfziger Jahre jede Menge neuer und teurer Autos im Land. Nach der Blockade kamen dann gar keine Autos mehr ins Land. Aus der Not heraus begann man die Autos zu erhalten und mit der Zeit wurde daraus ein wahrer Schatz. Freilich wurden kreative kubanische Lösungen gefunden.

 

Das Auto das ich mit Maus und Elefant entdeckt habe, stamme aus dem Jahr 1954 und ist somit 63 Jahre alt, hat aber neue PC-Lautsprecher und einen Ventilator!

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Kuba -ein Land zwischen ewiger Revolution und Aufbruch

"Hasta la Victoria Siembre" diese Zeile schrieb Che in seinem Abschiedsbrief an Fidel Castro bevor er nach Bolivien ging, wo er schließlich erschossen wurde. "Bis zum ewigen Sieg" steht nun auf den Plakaten und Häuserwänden in Kuba und Fidel hatte dieses Ziel nie aus den Augen verloren. Als er Ende letzten Jahres starb, schien die Zeit gekommen sich dieses Land anzusehen. Ein Land das noch immer den Sozialismus verteidigt, dass noch immer der US-Blockade trotzt, dass unglaublich stolz auf seine Leistungen und seine Freiheit ist - eine Zeitkapsel - ein Lebensgefühl - eine andere Welt.

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